Visiting London -1-

Eating and Cider

Seid ihr auch so England-Fans? Mir hat es vor allem die Hauptstadt angetan und diesen März war es endlich (wieder) so weit.

Nach über zwanzig Jahren, betrat ich erstmals wieder Englischen Boden und ich war fasziniert darüber, was sich in dieser Zeit so alles getan hatte. London ist definitiv alive and going round.

 

Begleitet wurde ich übrigens von meinem Lieblingsmann und zusammen haben wir diese faszinierende Stadt erkundet und ins Abenteuer gestürzt. Gleich zu Anfang mussten wir feststellen, dass London wirklich ein teures Pflaster ist -aktuell Platz 6, aber unser schönes Zürich liegt ja  auf Platz 1.

In meiner Single-Zeit ist mir das Preisliche gar nicht so aufgefallen. Keine Ahnung ob das schon immer so war, oder ob man als Family-Mensch einfach anders kalkuliert.

 

Um unseren Aufenthalt in vollen Zügen geniessen zu können und auch einfach weil ich Reiseplanung und Organisation so sehr liebe, habe ich mir vorweg viele Tipps geholt. Auf einem meiner Lieblingsblogs bin ich dann auch rasch fündig geworden. Bei Luzia Pimpinella findet ihr sehr interessante und vielversprechende London-Tipps. Einige ihrer Ratschläge habe ich übernommen und auf Herz und Nieren getestet und nach und nach werde ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen.

 

In Part –one- stelle ich euch Eating-London vor. Eine geführte Tour in der es rund ums Essen und geschichtliches in London geht. Hier findet ihr Nics Post rund um The Food Lovers’Guide to London. Geführte Food-Touren gibt es übrigens auch für Italy, Amsterdam und Prag.

Und für alle, die gerne auf eigene Faust losziehen und die City erkunden, habe ich einige interessante Adressen zur Tour gegoogelt, denn natürlich können die Ess-Tempel auch einzeln aus dem Programm gepickt und besucht werden.

 

Wie gesagt, organisiere ich unsere Reisen gerne im Vorfeld. Ich finde dies nicht nur praktischer, weil ich *erstens uneingeschränkt -und ohne hohe Roomingkosten, Zugriff auf alle meine technischen Hilfsmittel habe, sondern auch weil *zweitens mit dieser Prozedur meine Vorfreude wächst. So habe ich Eating-London schon von der Schweiz aus gebucht. Hier geht’s zum Link.

 Die ganze Abwicklung hat problemlos geklappt und schon innerhalb weniger Minuten konnte ich unsere Tickets bequem zu Hause ausdrucken. Im Angebot stehen zwei Touren. Mein Lieblingsmann und ich hatten uns für die East End Tour entschieden.

 

Schweren Herzens haben wir also an unserem ersten gemeinsamen Frühstück in der Hauptstadt auf das Full English Breakfast verzichtet und uns mit einer Tasse Kaffee (denn trotz meiner England-Love wollte ich nicht auf diesen Muntermacher verzichten und mich mit Tee begnügen) beschränkt. Unser Meeting Point befand sich am Rand des Old Spitalfields Market.

Schon dieser Markt alleine ist ein Besuch wert und eine gelungene Einstimmung auf die nachfolgende Food-Tour.

 

Lustiger Weise hatten wir sogar den selben Tour-Guide wie Nic und ihre Familie. Mit ihrer überzeugenden, mit reissenden Art, hatte uns EMILY schnell in der Tasche.

 

Unterwegs wie's sie uns auch immer wieder auf besondere Sehenswürdigkeiten und verborgene Eastend-Schätze hin, die uns sonst womöglich entgangen wären.  EMILY lebt mittlerweile seid (ich hoffe, ich erinnere mich noch richtig) fünf Jahren in diesem pulsierendem Quartier von London und weiss somit nicht nur ausserordentlich viel Geschichtliches zu berichten – sondern kann auch den aktuellen Zeitgeist gut einzuschätzen. 

 

Unsere illustre Truppe bestand übrigens aus 13 Mitgliedern. Darunter auch Sam, ein Journalist, welcher Tags zuvor noch in Tansania war. Die Führung fand übrigens in Englisch statt.

 

Unser erster Halt war St. John Bread and Wine 94-96 Commercial Street, E1 6LZ

 

– Berühmt für sein Bacon-Sandwich. Welches  wir mittlerweile auch dringend nötig hatten, da die single Tasse Frühstückskaffee langsam im Begriff war, ihre belebende Wirkung aufzugeben.

 

St. John ist auch bekannt dafür, dass ALLES vom Tier verwertet wird. 

Nach dieser ersten Weg-Stärkung und interessantem geschichtlichen Insider-Wissen fanden wir uns in The English-Restaurant wieder und warteten schon sehr gespannt auf den berüchtigten bread and butter pudding, welchen ich dann noch grosszügig mit Vanille-Sauce getoppt habe.

 

Wie uns EMILY kurz zuvor erklärt hatte, schmeckt dieses traditionelle Englische Gericht am besten, wenn man in der Mitte des Puddings, welcher übrigens in einem Schälchen serviert wird, ein Loch gräbt und dieses mit der Sauce füllt, damit sich das Aroma voll entfalten kann.  

The English Restaurant 50/52 Brushfield Street, E1 6AG

The house of Androuet 10a Lamb Street, Old Spitalfields Market, E1 6EA wird von zwei Brüdern geführt und ist ein Käsegeschäft. Alle verköstigten Käse-Portionen wurden in England hergestellt. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass ich mich in diesem kleinen Lädchen – wie im Cheese-Himmel gefühlt habe.

 

Übrigens kamen wir auch an einer malerischen alten Häuserzeile vorbei und EMILY versicherte uns glaubhaft, dass diese oft als Filmkulisse dient. Meinem Mann ist es dann sogar gelungen ein paar hübsche Aufnahmen vom Innen zu knipsen. 

Kurz vor Mittag traffen wir im Poppies ein. Poppies Fish and Chips 6 – 8 Hanbury Street, E1 6QR.

 

Was wäre ein England-Besuch ohne Fish and Chips? Und laut unserem Guide ist Poppies erst noch das beste Fish and Chips Restaurant in ganz UK.

 

Das Ambiente ist Atem beraubend und erinnert an ein Fischerdorf aus den 1940er. Selbst das Personal ist nach dieser Zeit gekleidet und die Fish and Chips sind in Zeitungen gewickelt wie anno dazumal.

 

Mit einem Augenzwinkern hat und EMILY versichert, dass Poppie sogar ihre Geburtstags-Geschenke auf diese Weise verpackt. Bei unserem Besuch hatten wir übrigens Glück und Poppie war sogar persönlich anwesend und hat uns einen we-love-poppies-Button geschenkt.

Überhaupt ist meinem Gemahl die überaus höfliche und zuvorkommende Art der Briten aufgefallen. Immer ein Lächeln. Immer hilfsbereit.

Was wäre eine Food- oder besser gesagt eine Tour in London ohne einen Pub-Besuch? Unser fünfter Stopp führte uns deshalb  zu Pride Of Spitalfields 3 Heneage Steet, E1 5LJ. Ein wahres kleines Schmuckstück, mit alt-eingesessenen Stammgästen. Mein ganz besonderes Augenmerk galt ausser dem dem abgenutzten Teppich, der dem Pub seine ganz spezielle Note Charme verlieh. Serviert wurde bestes English beer und cider. Wobei ich mich mehr an den Cider hielt und Herrn G. in einem unbeobachteten Moment mein Bier ins Glas kippte.   

Nicht wenig erstaunt waren wir, als EMILY uns im Vertrauen J gestand, dass nicht Fish and chips, das Englische National-Gericht schlecht hin sei – sondern, dass dieses mittlerweile von Curry abgelöst wurde – und wenn ich ganz ehrlich bin, gebe auch ich Curry den Vorzug. Im Aladin 132 Brick Lane, E1 6RU, wurden uns zum Probe-Essen sogar drei verschiedene Currys‘ serviert. *mild **mittel und ***spicy  Na, was denkt ihr wohl, welches der drei Currys mein Favorit wurde?

Beigel Bake 159 Brick Lane, E1 6SB serviert Salt beef gewürzt mit hot English Mustard in einem Beigel. Und so mouth-watering der Beigel auch ausgesehen hat, war ich doch froh, dass mein Mann noch eine Lücke in seinem Magen fand und auch meinen Beigel verdrücken konnte, denn jetzt war ich wirklich satt.  Beigel Bake ist übrigens ein 24 Stunden-Take-Away und nicht nur bei Late-Night-Party-Gängern sehr beliebt.

Unser letzter Stopp führte uns ins Pizza East 56 Shoreditch High Street, E1 6JJ, Zur Zeit eines der hippsten Restaurants in London, das meinen Mann vor allem in seiner Eigenschaft als Bau-Ingenieur in seinen Bann zog.

 

Spätestens jetzt war auch ich restlos davon überzeugt, dass meine Entscheidung, Herrn G. meinen Beigel zu überlassen richtig war, denn wo hätte ich sonst die salted caramel tart unterbringen können?

 

– und dieser Verzicht wäre mir dann doch nicht leicht gefallen.

Mein Mann und ich waren/sind von Eating-London begeistert. Für Herrn G. – welcher ja bis dahin noch nie in England war- war diese geführte Tour ein schöner Einstieg in unseren Urlaub. Genuss, verbunden mit geschichtlichem Background.

 

Und da unsere Eindrücke von unserem London-Tripp ja noch ganz frisch sind, träumen und überlegen wir auch schon was den  nächstes Mal auf dem Programm-Plan steht. Vielleicht die Evening-Food-Tour?

 

Denn das haben wir uns fest versprochen, dass es ein nächstes LONDON geben wird. Wir werden sehen. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig mit meiner Begeisterung anstecken und euch den ein oder anderen Impuls für (vielleicht) euren London-Aufenthalt mitgeben.

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Kommentare: 14
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