Visiting London -2-

Organisatorisches

So eine Woche London kann sich ganz schön in die Länge ziehen, oder auch wie im Flug vorbei sein, je nach dem - was man in einer GANZEN  Woche so alles unternimmt und mit welcher Einstellung man sich hinter die Sache klemmt.

 

Ich war schon in Ferien, da wäre ich am zweiten Tag am Liebsten wieder heim gereist. Unserer Gruppe fehlte damals einfach die Inspiration. Ohne Input und recht blau-äugig, n.b. gesagt, sind wir einfach auf und davon. Wir waren richtige City-Greenhorns.

 

Das passiert mir aber jetzt nicht mehr. Wie bei allem Relevantem im Leben heisst das, oder die Zauberwörter; Organisation und Vorbereitung. Das fängt schon bei der Buchung an und um euch Enttäuschungen zu ersparen, denn dafür ist London viel zu grossartig um mit einem schlechten Eindruck im Gepäck heim zu kehren, berichte ich euch von unseren Erfahrungen. Uns umfasst meinen angetrauten Ehemann und mich und wie ihr euch sicher schon ausmalen könnt, ging die gemeinsame Zeit in London viel zu schnell vorbei.

Unsere Flüge haben wir ca.: 4 Monate im voraus bie easyjet gebucht und so kamen wir in den Besitz von recht "günstigen" Flugtickets.  Da easyjet aber nur GATWICK anfliegt, werde ich beim nächsten Mal sicher auch andere Optionen genauer unter die Lupe nehmen. Gatwick liegt ausserhalb von London. Via Shuttel gelangt man zum Bahnhof und von dort aus muss man ein Bahn-Ticket kaufen um nach London (Ziel-Ort Viktoria-Station) zu gelangen und ab da geht's dann bequem mit der Tube weiter.

Landet man aber auf dem Flughafen Heathrow, kann man direkt in die U-Bahn steigen und sein Hotel ansteuern, was viel, viel praktischer ist. Hier findet ihr übrigens den Plan für die Underground.

 

Nun, wie schon erwähnt, haben mein Liebster und ich uns für den beschwerlicheren Weg entschieden und uns einen Umweg über Gatwick gegönnt.  An der Viktoria Station haben wir uns aber direkt für eine Oyster-Card entschieden. Übrigens sind wir ohne London-Pass unterwegs gewesen, da uns Bekannte von einem Kauf abrieten. Mittlerweile teile ich ihre Meinung; einige bedeutende Sehenswürdigkeiten (und ich schreibe da für mich PERSÖNLICH) sind nicht im Pass enthalten und müssen zusätzlich zum Pass gebucht/bezahlt werden.

Aber zurück zur Oyster-Card, welche an den meisten grossen Haltestellen direkt am Automaten gezogen werden kann. Diese Card ist überall gültig und man kann mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln Londons fahren, inkl. Rabatten für Bootsfahrten.

 

Für die Card selber wird ein Depot erhoben. Aufgeladen wird sie mittels Kreditkarte. Das Depot plus der überschüssige Betrag werden bei der Abreise wieder zurückbezahlt.

 

Eine sehr praktische Angelegenheit, die wir natürlich voll ausgenutzt haben und die es bei meinem letzten Besuch vor rund zwanzig Jahren noch nicht gab.

 

Um uns in den nächsten Monaten gegenseitig an unser Versprechen - wieder zu kommen - zu erinnern, haben wir die Oyster-Karten behalten. Somit wäre beim nächsten London-Besuch schon mal unser Transport zum Hotel gesichert.

Immer voraus gesetzt; ich finde die Dinger bis dahin noch.

 

Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt in der Planung; die Unterkunft, ein nicht gerade unwichtiger Aspekt bei einem Auslandaufenthalt.

 

Ich greife bei meinen Buchungen gerne auf diese Seite zurück. hier Booking.com wurde uns mal von einem Reise erfahrenen Kollegen meines Mannes empfohlen. Der Vorteil bei BOOKING sind die relativ ehrlichen Rezensionen und das Punkte-Bewertungs-System. Bis jetzt hat uns diese Scala noch nie im Stich gelassen.

Wer London ein bisschen kennt, weiss wie wichtig getrennte Betten sind, da die Masse der selben recht klein ausfallen. Und wer sich zu helfen weiss, kann auch das störende Nachtschränkchen zwischen den zwei Betten zügeln und aus zwei einzelnen Liegen ein Doppelbett machen.

 

Ich habe einmal den Fehler gemacht und ein Zimmer mit Doppelbett gebucht, was dann schlussendlich sehr an der Schlafqualität zu wünschen übrig lies.  

 

Bei unserem Aufenthalt hatten wir uns für das Regency House Hotel entschieden, welches mit weiteren, anderen Hotels in einer Häuserzeile verankert ist, zwei Stationen von Leicester Square entfernt, also nahe am Zentrum und nicht weit entfernt von der nächsten U-Bahn-Station - Goodge Street.  Im Regency House wird übrigens, auf Wunsch,  ein Full English Breakfast angeboten, welches jeden Morgen frisch und liebevoll zubereitet wird. Bei gutem Wetter kann das Frühstück auch im kleinen, Haus-eigenen Innenhof eingenommen werden. Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend und die Zimmer sind sauber. 

 

Tipp; obwohl unsere Unterkunft in dieser Hinsicht eigentlich ganz gut abschnitt, würde ich euch trotzdem empfehlen, euch mit Ohropax zu versorgen. London lebt und der Verkehr und Strassenlärm macht nie Pause.

Da unser erster gemeinsamer Abend in London etwas ganz Besonderes werden sollte, habe ich schon in der Schweiz, einen Tisch in Jamie's Italian Angel gebucht. 

 

Auch hier ging die Online-Buchung wieder unkompliziert von der Hand und innerhalb von Minuten konnte ich die Tickets zu Hause bequem ausdrucken.

 

Für mich war es ganz speziell ein Gast von Jamie Oliver zu sein. Ich liebe seine doch recht bodenständige, gesunde Küche. Mein Lieblingsmann fand das Essen etwas fad, was lt. meiner Erfahrung in England generell der Fall ist, aber man kann ja selber nach Gusto nachwürzen. 

 

Tipp: Ein kleiner Shop mit Jamie Oliver Produkten ist im Italian Angel integriert. Ideal um sich selber mit raffinierten Zutaten einzudecken, oder als Mitbringsel für Daheimgebliebene. 

Der Salat war übrigens meine Wahl und seid her bin ich verrückt nach Avokados und Feta.

Hier seht ihr übrigens einen, leider sehr verschwommenen Blick aus dem Fenster, des Italian Angel - aber ich denke einen kleinen Eindruck könnt ihr euch trotzdem machen. 

 

Ja - und nach unserem hervorragenden Abendessen, haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und da wir ja erst gerade angekommen und noch London-Beginners waren, haben wir uns auch auf die Suche nach der richtigen U-Bahn-Station gemacht.

- doch wir haben uns tapfer geschlagen und sind total kaputt in unser improvisiertes Doppelbett gefallen.

 

Ich hoffe, ihr konntet euch beim Lesen auch ein wenig amüsieren und den Alltag vergessen. Falls auch ihr Tipps für unseren NÄCHSTEN London-Tripp habt, immer her damit. Ihr erinnert euch: bis dahin bin ich die Hüterin der Oyster-Cards.

 

Take care!

Herzlichst

 

eure Esther

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