Visiting London -5-

the very best coffee ever

Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich jetzt auslacht - aber den weitaus BESTEN Kaffee in meinem bisherigen Leben, habe ich tatsächlich in London getrunken. Genauer gesagt im Restaurant des Towers of London. Und zwar einen Latte Macchiato mit einem Hauch von Zimt. Zugegeben; die Location selber erinnert eher an eine Kantine, oder an die grossen Food-Tempel in unseren Schweizer Zoos. Also nicht sehr anheimelnd aber Blitz sauber und Top-Service.

 

Anfangs konnte ich den Lieblingsmann so gar nicht dazu bewegen eine Kaffeepause ein zu legen. Grosszügig, (oder hier wohl besser als  gönnerhaft beschrieben - mit dem Hintergedanken, *ich hab's dir ja gesagt* im Kopf und einem fiesen gedanklichen-Grinsen) bot ich Herrn G. einen Probe-Schluck an und selbst er musste sich und mir eingestehen, dass es sich bei diesem Kaffee wirklich um ein edles Gebräu handelte.

Aber nicht nur der dort angebotene Kaffee,  auch der Tower of London selbst ist einen Besuch wert. Zahlreiche Geschichten und Legenden ranken sich um die alt ehrwürdigen Gemäuer. Errichtet wurde der Tower im 11. Jahrhundert und diente vorerst als Festung. Von 1101 bis 1941 wurde der Tower als Gefängnis genutzt. Und von Heinrich VIII ist bekannt, dass er im Tower zwei seiner Frauen Anne Boleyn und Catherine Howard hinrichten liess.

Eine der wohl berühmtesten Legenden besagt, dass die Monarchie und das gesamte Königreich zugrunde gehen würden, wenn die Raben jemals den White Tower verlassen. Seit ca. dreissig Jahren gibt es deshalb und aus touristischen Gründen, den Job des Rabenvaters. Das Amt wird von einem Beefeater vertreten. Ein Leibwächter der Queen im Veteranenstand. Die magische Zahl, der im Tower wohnhaften Kolkraben ist sechs. Zwei weitere werden in Reserve gehalten. Somit ist der Fortbestand des Britischen Königsreichs für immer (hier dürft ihr euch vorstellen, wie ich mit den Augen zwinkere) gewährt.

Tipp; Ausstellung der Britischen Kronjuwelen. Die Sammlung gilt als wertvollste Sammlung von Diamanten und Juwelen.

 

Ich war mir ja anfangs nicht so ganz sicher, ob hier wirklich die echten Kronjuwelen ausgestellt werden, aber nach einem Blick auf die dicken Panzertüren, denke ich schon, dass es so ist und es sich bei den Steinen nicht um ein Fake handelt. Es dürfen übrigens keine Fotos von den *Klunkern* geschossen werden.

 

Eintritts-Tickets könnt ihr übrigens direkt hier online buchen. Da der Tower-Besuch bei uns eher spontan ins Programm viel, haben wir die Tickets für diesen Event direkt vor Ort gekauft, inkl. Kronjuwelen-Besichtigung.

 

U-Bahn-Station; Tower Hill.

In der Nähe des Towers befindet sich auch die berühmte Tower-Bridge. Die Brücke ist bereits seit 1894 die Verbindung von Nord und Süd und misst eine Länge von 244 Metern. Die Tower-Bridge ist hochklappbar und der Vorgang selber sorgt immer für ein grossartiges Zuschauer-Spektakel.

Einen unserer schönsten Spaziergänge überhaupt machten wir natürlich ebenfalls in London. Entlang des Themse-Pfades. Von welchem man ganz einfach und fast unfehlbar, direkt von der Tower-Bridge aus,  gelangt. Einfach immer der Themse lang.

U-Bahn-Station London-Bridge.  Ausgang Borough Highstreet.

Nebst wunderschönen Pubs und bezaubernden Gassen befindet sich auch  The Globe, das Shakespeare Museum auf diesem Pfad. Und man kommt an der berühmten Millennium Bridge mit der St. Pauls Cathedral auf der anderen Seite vorbei.  Ganz sicher einen walk wert.

Unter diesem Link findet ihr übrigens noch mehr Wissenswertes über den Themse-Pafd.  

Tipp: Lohnt sich auf jeden Fall und werde ich persönlich immer wieder machen/gehen, wenn ich in London bin.

Take care!

Eure Esther

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