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Fastensuppe und Kuchen-Sonntag

Kennt ihr das in eurer Region auch? Einmal im Jahr, oder besser gesagt einmal während der Fastenzeit, führt fast jede Gemeinde, jedes Dorf und auch die kleinen Dörfchen, denn man will den Grossen ja in nichts nachstehen, den Kuchentag, äh Sorry, den Suppentag durch.

 

Der Grundgedanke ist simpel und ich stehe auch voll und gut dahinter. Eine schöne, gute Sache. Man trifft sich und begeht den Sonntag in der Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Mittagsmahl, der Suppe und das alles für eine guten Zweck.

Jeder ist frei, sich bei der Kollekte mit einem für ihn passenden Geld-Betrag zu beteiligen. Das gesammelte Geld wird für einen guten Zweck gespendet.

Die Suppe, eine Manestra (Gemüse-Suppe) schmeckt hervorragend (ein grosses Lob und herzlichen Dank an die fleissigen Helfer/innen) und der Kuchen schmeckt eben noch hervorragender. Als Kind mochte ich keine Manestra. Jetzt finde ich sie OK. Kuchen mochte ich schon als Kind. Mittlerweile zelebriere ich Kuchen-Testen zur Perfektion.

So ein Kuchentag... UPS... Suppentag hat aber noch weitere Vorteile. Die eigene Küche bleibt unbenutzt und somit sauber und überhaupt muss die Familie an diesem einen, guten Sonntag nicht selber den Kochlöffel, oder die Grillzange schwingen.

Alles ist gut und alle verstehen sich gut bis zum nächsten Kuchentag im nächsten Jahr ;-) und falls mal etwas doch nicht so gut läuft ist da ja immer noch der nächste Suppentag im kommenden Jahr. ;-)

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