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Das Kürbissuppen Dilemma

Passend zur Jahreszeit, dachte ich mir, ich könnte euch eigentlich mal etwas über unser internes Familien-Kürbis-Suppen-Trauma erzählen.

Vorweg möchte ich allerdings erwähnen, dass ich Kürbis-Suppe liebe. Also nur ICH. Jedenfalls in meiner Familie... Diese feine cremige Konsistenz, das Verfeinern durch Kürbiskerne und um den Geschmack abzurunden noch ein-, zwei Tropfen Kürbis-Kern-Öl, einfach köstlich. Ihr merkt, ich gerate ins Schwärmen und um ehrlich zu sein, läuft mir schon bei der Aufzählung das Wasser im Munde zusammen.  Creme Fraîche; - also Creme Fraîche ist nicht so mein Ding, wegen der Klumpen-Bildung. Jedenfalls ist das bei mir so und auch auf Rahm verzichte ich gerne.

Kürbis-Suppe ist für mich ein "gekochtes" Gedicht, aber eben nur für mich! Und damit wären wir auch schon beim springenden Punkt.  Mein Lieblingsmann isst das Gedicht zwar, aber mit einem Gesichtsausdruck, der dem grünen SMS-Smilie nicht ganz unähnlich ist und der Rest der Familie wagt es schon mal, seinem Unmut lauthals Kund zu tun und diesen Standpunkt  sogar noch mit einem Tränen-reichen Abgang zu untermauern.

Leider trifft dieses Grundsatz Phänomen in unserer Familie auf so ziemlich jedes selbst gezogene Garten-Gemüse zu.

Nächstes Jahr wird es deshalb bei uns keinen Garten mehr geben und meine über alles geliebte Familie muss von nun an auf leckere Kürbis-Suppe verzichten. Das habt ihr jetzt davon.  Aus! Basta! Vorbei!

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