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oh tannenbaum

Als der Lieblingsmann und ich unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest zusammen feierten, entschieden wir uns für einen Plastikbaum.

 

Beide waren wir uns einig, dass so ein Plastik-Ding auf Dauer viel weniger Müll produziert und die lästigen Nadeln auf dem Fussboden, gehörten mit dem Kauf einer Kunst-Tanne auch gleich der Vergangenheit an. Wobei  wir feststellen mussten, dass  unser Baum auch ganz schön viele Plastik-Nadeln verlor....

Als unsere Familie grösser wurde, kauften wir vor ein paar Jahren aber doch wieder einmal eine echte Tanne.

 

Die war ja so schön.

So gross und duftete so herrlich nach Wald.

 

Wir konnten uns gar nicht genug daran satt sehen und versprachen uns einvernehmlich, von nun an nur noch auf „richtige*, echte, duftende Tannen zu setzten.

Unsere Euphorie hielt genau eine Woche. Nach nur sieben Tagen nämlich, war unsere Tanne zum dürren Klappergerüst mutiert.

Obwohl wir versuchten ihr nicht zu nahe zu kommen und uns nur noch vorsichtig in Socken durch die Wohnung bewegten, um nur ja keine Erschütterung auszulösen um wenigstens ein paar Nadeln bis Hl. Abend zu retten, mussten wir uns geschlagen geben und uns unsere Niederlage eingestehen.

Wir warfen das dürre Gestrüpp, im wahrsten Sinne des Wortes,  aus dem Fenster und holten wieder unseren altvertrauten Plastik-Baum aus dem Keller.

 

Mittlerweile besitzen wir übrigens die Luxus-Variante unter den Plastik-Tannen. Die ist ja so schön.

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