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unser schottland-sommer-road-trip 17 - vorbereitungen

 

Wie plant man eigentlich eine Schottlandreise? Wo fängt man da am besten an? Diese und noch viele, viele weitere Fragen haben mich vor ungefähr genau einem Jahr in Beschlag genommen. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

 

Sobald das Datum einmal feststand, habe ich die Flüge gebucht. Ich greife hier immer wieder gerne auf Easyjet zurück. Diese Lösung ist Kosten günstig und für Kurzstrecken Flüge, wie Schweiz-Edinburgh, usw. absolut O.K.

Seit ich ein IPhone habe, plane, organisiere und buche ich eigentlich alles was geht über das Handy. Auch Easyjet bietet hier eine absolut praktische App an, die wirklich easy im Handling ist. Eigentlich könnte man auch alle Buchungen auf dem Phone ablegen und den ganzen Papierkram vergessen, aber hier bin ich noch etwas altmodisch. Was ist, wenn ich kein Netz habe, oder mein Akku leer ist? Also drucke ich die Tickets zur Sicherheit immer noch zusätzlich aus.

Ok. Die Flüge waren also gebucht, aber wie jetzt weiter vorgehen, wenn man keine Ahnung von Schottland hat, ausser über das, was man im TV während der Outlander-Serie konsumiert und diese spielt ja bekanntlich mehr als 200 Jahre in der Vergangenheit.

 

Ich muss zugeben, am Anfang war ich etwas ratlos und befürchtete schon, dass mir die ganze Planerei über den Kopf zu wachsen drohte.

Also habe ich mir erst mal eine Strassenkarte von Schottland besorgt. Dann bin ich ins Netz. Google und ich sind jetzt ziemlich beste Freunde.

Ich habe einfach Schottland Road-Trip eingegeben und aus den vielfältigen Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten eine Route zusammen gezimmert, immer im Hinterkopf; dass ich einige Original-Schauplätze meiner Lieblingsserie miteinbeziehe.

Ihr wisst schon; Burg Leoch, Culloden Battelfield, ein Steinkreis usw. Dabei bin ich auch auf den Blog 'My Highlands' gestossen, der für die spätere Detail-Planung absolut Gold wert war.

Natürlich musste ich auch Herrn G.‘s Wünsche respektieren und bei der Planung berücksichtigen. Die da waren; nicht den ganzen Tag fahren und nicht jeden Tag an einem neuen Ort zu verbringen.

 

Ich sag’s euch ehrlich.

Mathe war noch nie mein Spezialgebiet und somit brachte mich das ausrechnen der Distanzen und der benötigten Fahrzeit erst mal so richtig an meine nervlichen Grenzen.

Schlussendlich habe ich mich aber auch hier wieder auf Google berufen. Ich gab einfach ein; von wo bis wo und das Wort Routenplaner, oder Google maps und für das Fein-Tuning hatte ich ja noch meine Landkarte.

So weit, so gut. Die Route stand also fest. Jetzt fehlten nur noch der Mietwagen und die passenden Unterkünfte.

Für den Mietwagen war der Lieblingsmann zuständig, da mich Autos so gar nicht interessieren und mein Schatz ja doch so seine Vorstellungen über den fahrbaren Untersatz hat. Den Wagen haben wir übrigens bei  Budget Mietwagen gebucht. (einfach googeln)

Hier empfiehlt es sich übrigens vor dem eigentlichen Reisebeginn noch einmal nachzufragen, damit am Tag der Ankunft auch wirklich das gewünschte Auto bereit steht.

Die Unterkünfte haben wir zusammen ausgesucht. Meistens machen wir das über Booking. Auch hier gibt es wieder eine wunderbare App und die praktische Möglichkeit, alle Buchungen zu verwalten.

Fazit; Für die nächste Reise werden wir mehr Zeit einplanen, um die passende Übernachtungsmöglichkeit zu finden und auch die Fahr-Route werden wir gemeinsam planen.

Wir haben da teils schon recht funny Zeugs erlebt. Also mit den Unterkünften, meine ich.

In einem späteren Teil werde ich euch hiervon noch ausgiebig berichten.
Für den Anfang ist es einfach wichtig; sich stets vor Augen zu halten, etwas Passendes im Zentrum zu finden.

Im Grossen und Ganzen darf ich sagen, dass es sich lohnt, seine Wunschreise selber zusammen zustellen.

  • Man kann viel mehr auf die einzelnen Familienwünsche eingehen und ist spontaner unterwegs. 
  • Selber planen hat auch finanzielle Vorteile. 
  • Die gemeinsame Planung bringt nebst viel Konfliktpotential, auch ganz viel gemeinsame Zeit mit sich und am Schluss bleibt ein enorm gutes Gefühl, zu zweit etwas ‚Einmaliges‘ geschafft zu haben.
  • Ich behaupte mal die Vorfreude ist noch grösser, als buchen bei einem Reiseveranstalter. Das kann ja jeder.    
  • Man liest und lebt sich in die Materie ein und lernt schon vor Ferienbeginn etwas über Land und Leute.

 

Also, liebe Schottland-Begeisterte; ran an die Planung. Ihr werdet sehn, wenn ihr einmal beginnt, lässt euch das Feuer nicht mehr los und ein Schritt führt zum Nächsten. Traut euch!

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