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unterwegs nach oban

Vermutlich machen fast alle Gäste, an ihrem ersten Morgen in Schottland, dieselbe Erfahrung wie wir; nämlich, dass man unmöglich in den folgenden Ferien-Tagen, immer das GANZE angebotene Frühstücks-Sortiment geniessen kann.

 

So verlockend freshly cooked porridge, Eier mit Speck, Würstchen, Haggis (ok. weniger verlockend, jedenfalls für mich), Pilze, Tomaten und baked beans, auch sein mögen.

Mit vollen Magen machten wir uns also auf zu unserem nächsten Ziel, Falkirk um dort das gleichnamige Falkirk-Wheel, ein Schiffshebewerk, das in dieser Art einmalig auf der Welt ist, zu besichtigen.

Da ein Schiff sich gerade zur Nutzung des Wheels bereit machte, hatten wir Glück und konnten den ganzen Vorgang genau und live beobachten.

 

Tipp: Wer Lust hat einen Boats-Trip zu buchen, kann das übrigens direkt hier.

Und noch eine kleine persönliche Anmerkung: gönnt euch einen Kaffee im angrenzenden Restaurant. Er schmeckt dort wirklich sehr gut. Ausserdem hat man vom Restaurant aus einen guten Ausblick auf das Wheel und die Aktivitäten rundherum, falls es mal regnen sollte…

Wer mag kann anschliessend noch einen Ausflug zu den Kelpies unternehmen.  Leider haben wir das bei unserer Planung irgendwie verpasst, aber dadurch haben wir jetzt zumindest noch einen Grund mehr, Schottland wieder einmal zu besuchen.

Unser nächster Stopp befand sich in Stirling. Genauer gesagt bei Doune Castle. Outlander-Fans wird wohl eher der Name Burg Leoch ein Begriff sein. Ganz klar, dass wir uns diese Burg nicht entgehen lassen konnten.

Auf Doune Castle hat man die Möglichkeit sich Audio-Guides zu mieten. Ein Teil der Aufnahme wird von Sam Heughan (Jamie Fraser) besprochen. Er erzählt Witziges und Interessantes vom Dreh zur Serie Outlander.

Leider sind die Audio Guides nicht auf Deutsch besprochen. Eintritt-Tickets können hier online gekauft werden.

Nach diversen Foto-Stopps, Schottlands Landschaft hat  einfach unglaublich viel zu bieten, erreichten wir am späteren Nachmittag Oban. Übernachtet haben wir im Cameron Guest House. Unser Zimmer war wirklich sehr gemütlich und knuddelig eingerichtet, obwohl mich die Hausordnung etwas eingeschüchtert hat.  

Die zwei Einzel-Betten haben wir übrigens heimlich zusammen geschoben. Ätschi-Bätschi...

Komisch fand ich auch, dass unser Frühstück (Continental Style) sich jeweils schon am Vortag für den kommenden Morgen, im Zimmer eigenen Kühlschrank befand, inkl. frischen (?) Brötchen…

 

Aber, die Betten waren weich, die Räume sauber (vermutlich weil in den Betten ausdrücklich (!) keine Brotkrumen erlaubt waren) und die Lage sehr ruhig. Geschlafen haben wir in Oban jedenfalls sehr gut.

Anmerkung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in Schottland recht schwierig ist, ein Restaurant zu finden, welches einen Salat-Teller anbietet. Es gibt viel Fisch und noch mehr Haggis, aber ein richtig, feines Salat-Menü habe ich erst auf der Isle of Skye gefunden.

Aber jetzt waren wir erst einmal in Oban und in Oban gibt es eine ganz wunderbare  Chocolate-Fabrik und im Kaffee, dieser herrlichen Fabrik gibt es die wundervollsten Scoons, die ihr euch auf überhaupt gar keinen Fall entgehen lassen solltet.

Im Teil - 4 - nehme ich euch zur Early-Bird Tour mit. Tipp; Reisepillen nicht vergessen.

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