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three isles 'early bird' excursion

Gerade habe ich mich in meinem letzten Blog-Artikel noch darüber ausgelassen, dass ich ein richtiger Morgenmuffel mit Potenzial nach oben bin, bevor ich nicht mindestens zwei Tassen Kaffee intus habe und nun schreibe ich über unsere Early-Bird-Tour…

Aber da ich ja nicht alleine durchs Leben segeln will und mein Lieblingsmann mit mir zusammen die sprichwörtlichen Pferde stellen könnte, passe ich mich auch gerne an meine Umgebung an, allerdings nicht ohne meinen Kaffee und dies nur schon meinem Umfeld zu Liebe.

Und fast wäre mir meine Kaffeeliebe an diesem Morgen auch zum Verhängnis geworden. Ihr erinnert euch? (Teil -3-) 

Das Frühstück von Morgen erwartete uns schon gestern in Oban. Also musste ich mich zuerst doch einmal mühsam aus den Federn quälen ohne Aussicht auf eine Koffein-Infusion.

Auf dem Weg zum Hafen hielt ich dann nervös nach einem ersten Kaffee to-go Ausschau und hatte Glück. Die  zweite Tasse, oder besser gesagt den zweiten Becher gab’s dann an unserem Treffpunkt bei der Ablegestelle. Ein Automaten-Kaffee...

 

Um 7.30 Uhr pünktlich, legte unser Schiff vom Hafen ab und wir starteten zur Three Isles 'Early Bird' Excursion.

Unser erster Stopp war die Isle of Mull, die wir mit einem Reisebus durchquerten. Unser Fahrer war genauso, wie man sich einen Schotten vorstellt. Er wusste, wie das von Reiseführern auch erwartet wird, die schönsten Anekdoten und geschichtlichen Begebenheiten zu berichten. Dabei rollte er das Rrrr, bei der Aussprache so wunderbar herrlich. Ich hätte ihm noch Stundenlang weiter zu hören können.

Mull ist berühmt für das Vorkommen von See-Adlern. Leider haben wir keinen Adler gesehen, dafür einen wirklich majestätischen Hirsch, der den Touristen-Ansturm vermutlich gewöhnt war. Jedenfalls liess er sich von uns nicht aus der Ruhe bringen.

 

In Fionnphort wechselten wir vom Bus auf die Fähre, welche uns zur Isle of Staffa brachte.

Die Überfahrt dauerte etwa 45 Minuten. Leider haben wir keine Delfine, Wale oder Basking Sharks gesehen, dafür wurden wir aber mit traumhaft, schönem Sonnenschein verwöhnt, was ja in Schottland nicht selbstverständlich ist.

 

Staffa selbst ist eine wunderschöne Vulkan-Insel und bietet unglaubliche Foto-Motive.

Wie alle, oder die meisten Touristen, sind auch wir die Küstenlinie entlang spaziert. Zuerst war mir ein bisschen mulmig zu Mute und ich hatte Angst auf den Felsen auszurutschen, aber die Wege sind wirklich gut gesichert und meine Sorge war unbegründet.  Der kurze Spaziergang zu Fingal’s Cave lohnt sich absolut.

Den Abschluss bildet die Isle of Iona, welche wieder mit der Fähre angefahren wird. Der Höhepunkt auf Iona bildet die Ruine eines Benediktiner-Klosters. Auf Iona hat es auch mehrere kleine Ateliers, welche ihre gefertigten Kunstobjekte anbieten und die Landschaft ist sowieso eine Augenweide.

Von Iona aus ging es dann mit dem Boot wieder zurück nach Mull und von dort aus weiter, über den Wasserweg nach Oban.

Wenn ihr jetzt auch unbedingt, während eures Schottland-Aufenthaltes ein Early Bird sein wollt, schaut euch mal auf dieser Seite um. Hier haben wir unsere Lieblingstour gebucht.

Im Teil – 5 – nehme ich euch nach Skye mit und wir besuchen die legendären Fairy Pools.

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