· 

SÜDTIROL

Die Erdpyramiden in Percha und ein Besuch bei Wally


Vielleicht erinnert ihr euch ja an diesen Post hier

 

Und an Waltraud Tschurtschenthaler, von allen liebevoll Wally genannt, auch von mir mittlerweile, denn im Herbst zweitausendundachtzehn durfte ich die bezaubernde Wally und ihren sympathischen Ehemann persönlich und life kennenlernen.

 

Die quirlige Wally ist immer auf Zack und kommt auch in Natura so herzerfrischend rüber, wie auf den Covern ihrer mittlerweile zwei veröffentlichten Backbüchern, die ich jedem Bäcker aus Leidenschaft nur wärmstens empfehlen kann. (Band 1)          (Band 2)

 

Wally hat überhaupt keine Star-Allüren entwickelt und steht mit beiden Beinen fest im Leben, was auch die hübsch arrangierten Familien-Fotos, im Restaurant beweisen. Richtig heimelig ist es dort. 

Nachdem Wally, oben erwähnten Post in meinem Blog gelesen hatte, hat sie mich und meine Familie, bei unserem nächsten Schenna-Urlaub spontan zu sich ins Pyramiden Café in Percha eingeladen.

 

Eine Einladung, der wir nur allzu gerne gefolgt sind. Das Gastgeber-Paar hat uns dann auch so richtig schön verwöhnt und wir durften nach Herzenslust schlemmen. Ich glaube, ich habe jeden verfügbaren Kuchen probiert und mit meinen zwei Lieblingsmenschen geteilt.

 

An diesem Samstag, bei Wally, war ich wirklich und wahrhaftig im Kuchen-Himmel.

 

Im Pyramiden Café wird jeder Kuchen von Wally persönlich gebacken und JEDER Kuchen ist ein Gedicht und eine Torte ist feiner als die andere.

 

Herzlichen Dank nochmal dafür, ihr zwei Lieben.

Eigentlich wollte ich Wally noch um ein Selfie bitten, aber im Café ist wirklich Dauerbetrieb und ein kommen und gehen und deshalb habe ich darauf verzichtet sie unnötig von der Arbeit abzuhalten, aber ich habe das Pyramiden Café fotografiert und solltet ihr mal in der Nähe sein, kann ich euch einen Besuch dort wärmstens empfehlen.

 

Es lohnt sich übrigens auch eine Mittagsrast bei Wally einzulegen, denn das Pyramiden Café weiss auch durch seine Speisekarte mit vielen einheimischen Gerichten zu überzeugen und Wally koch selber.

In letzter Zeit habe ich noch oft an unseren Besuch, letzten Herbst, bei Wally zurück gedacht und wie fasziniert ich von dem Ehepaar, als eingespieltes Team, in diesem doch recht hektischen Alltag, war.

 

Diese vertraute Geschäftigkeit mündete bei mir immer wieder in dem Gedanken, dass jeder für sich ausgezeichnet ist, aber als eingeschworenes Paar unschlagbar.

 

Mit dieser Feststellung starten nun auch mein Lieblingsmann und ich in die Selbstständigkeit. Ich hoffe allerdings, unser Start wird etwas leichter, als der von Familie Tschurtschenthaler.

 

In ihrem ersten Kochbuch schreibt Wally nämlich, dass ihr ein Eintrag des Gazastreifens in einen TUI-Katalog manchmal einfacher erschienen sei, als ihr Business-Start. Die Mühe hat sich aber gelohnt, wie wir jetzt wissen.

Das Restaurant ist übrigens als Ausgangspunkt für eine kleine Wanderung zu den Erdpyramiden in Percha bestens geeignet. So etwas hatte ich bis jetzt noch nie gesehen.

 

Erdpyramiden lassen sich am besten als bizarre Steingebilde erklären. Eine architektonische Meisterleistung der Natur.

 

Erdrutsche, Wasser, Schneeschmelze und Erosion haben im Laufe der Jahrhunderte diese kunstvollen Pyramiden geformt.

 

Je nach Tageszeit und Licht bilden die Erdpyramiden ein atemberaubendes Spektakel und ein wunderschönes Panorama für Fotografen.

 

Herrn G. und mich zieht es seit 2007 immer wieder Mal ins Südtirol und immer wieder entdecken wir etwas Neues, das wir so noch nicht gesehen, oder erlebt haben. Ich würde sagen, Südtirol wird (uns) nie langweilig.

 

 

Macht’s fein.

 

Eure Esther

Kommentar schreiben

Kommentare: 0