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Fünf Fragen am Fünften - MÄRZ Edition

1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Das Dessert, oder eine Pizza, aber keine langweilige Pizza für Warmduscher und Feuchtschwätzer, sondern eher die Nr. 21 (Diavolo) hot and spicy, von unserem Lieblings-Italiener, direkt in Italien.

Am besten noch mit einer Extra-Portion Olio Piccante, aber nicht weil ich mich jetzt als besonders „scharf“ empfinde, sondern einfach weil ich meine Pizza so liebe.

 

Ich mag den Geschmack und das Unberechenbare und glaubt mir; ich zahle auch den Preis dafür. An eine erholsame Nacht in Morpheus Armen ist nach einem solchen  Pizza-Exzess überhaupt nicht zu denken, aber das   bringen wohl die Ü40 so mit sich.

Und  Ersteres, weil ich Süsses so sehr liebe und an keinem Dessert vorbei gehen kann ohne es zu probieren, wenn sich mir die Gelegenheit bietet (hallo mein Name ist Esther und ich bin Schokoholikerin) und eine Pizza, weil ich mich im Gegensatz zu obiger Aussage, überhaupt nicht als süss definiere.

Ich sehe mich eher als aufbrausend. Da kommt wohl mein italienisches Temperament voll zum Tragen.

2. Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass du es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Ganz klar Outlander, von Diana Gabaldon und zwar Band 1 bis 8. Jedes Buch für sich ist ein richtig dicker Wälzer. Ich habe jeden Band mindestens schon zwei Mal gelesen. Auf Deutsch und auf Englisch.

Die Bücher, die TV-Serie und dieser verdammt, sexy aussehende schottische Hauptdarsteller haben aus mir einen unsterblichen Scotts-Fan gemacht.

Mit Wehmut schaue ich Band neun entgegen, der vermutlich dieses Jahr erscheint und hoffe, gegen alle Vernunft, dass Jamie, mittlerweile nicht mehr so ganz taufrisch, die Gesetze der Zeit überwindet und ewig lebt.

 

Übrigens habe ich auch die mittlerweile drei verfilmten Staffeln, schon mehrmals gesehen und könnte glatt als Synchronsprecher für die Crew arbeiten. Also falls jemand von der Filmcrew mitliest: Je suis prest.

3. Entschuldigst du dich zu oft?

Das scheint eine Macke von mir zu sein, die sich vor allem dann äussert, wenn ich unsicher, oder verlegen bin. Unbedeutendste Anlässe erscheinen mir dann Entschuldigungs-wert.

 

 

Manchmal kann es aber auch vorkommen, dass mein Umfeld eine Entschuldigung für durchaus angebracht hält, ich diese aber glatt übergehe, einfach, weil der Anlass für mich persönlich nicht so gravierend ist/war, oder weil ich der festen Überzeugung bin, mich für meine Meinung nicht entschuldigen zu müssen.

 

Punkt!

 

Es kommt da wohl vor allem auf den Blickwinkel an. Aber generell denke ich, dass das Leben zu kurz ist, um aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen und ich spreche da jetzt von mir, ich versuche vieles gelassener zu sehen und anzugehen.  

Wer mich trotzdem mag, lernt damit umzugehen. Und die anderen; vermutlich hätten wir dann sowieso nicht zueinander gepasst….

4. Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Das mache ich eigentlich sehr oft und zwar, wenn ich alleine im Auto unterwegs bin. Dazu muss ich jetzt erwähnen, dass ich überhaupt nicht gerne Auto fahre und wenn ich mich hinters Steuer klemme, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

 

Jetzt bitte nicht lachen: das Wetter muss stimmen; Vorzugsweise Sonnenschein und Plus-Temperaturen, kein Schnee, keine vereisten Strassen,  wenig Verkehr und nur ausgesuchte Strecken kommen in den Genuss meiner Fahrkünste und wenn ich mir mal eine andere Route zutraue, etwas zackiger unterwegs bin, oder jemandem frech den Vortritt geklaut habe (kommt jetzt weniger oft vor und meistens aus Versehen), dann juble ich heimlich über meinen Mut. Ups... Glück gehabt!

 

Das mag jetzt für den Einzelnen keine grosse Sache sein, aber für mich sind das kleine Erfolgs-Erlebnisse.

5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Alsoooo, wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich gleich mehrere Reiseziele ansteuern.

Ganz oben auf meiner Bucketlist steht der Norden.

Ich würde eine ausgedehnte Skandinavien-Reise machen und in Island Nordlichter beobachten und dabei die Fotos meines Lebens schiessen.

 

Dann hätten wir da noch Irland. Ich stelle es mir wunderbar vor, mich in den entlegensten Winkeln unters Volk zu mischen und ein Teil der Pub-Kultur zu sein.

England darf natürlich auch nicht fehlen. Ich war zwar schon oft in London, aber vom restlichen England habe ich noch nichts gesehen.

 

 

Schottland ist immer ein Thema und die äusseren Hebriden sind auf meiner Liste noch nicht abgehackt.

 

 

Und dann hätten wir da noch die USA. Shopping in New York und ein Musical am Broadway besuchen wäre schön.

 

 

Auch nicht fehlen darf Kanada, aber für diesen Trip müsste ich zusätzlich zum Geld noch genügend Zeit vorrätig haben.

 

 

Und dann ist da noch dieser verrückte, abenteuerliche Traum von mir. Mit dem Lieblingsmann den Jakobsweg zu laufen. Allerdings stehe ich nicht so auf Herbergen und Massenlager, oder Gemeinschafts-Toiletten.

Diesen Punkt würde ich vorher genau organisieren und auf ungeteilte Zweisamkeit bestehen.

Und allen, die es jetzt wirklich geschafft haben bis zum Schluss tapfer mitzulesen, danke ich von Herzen, für euren lieben Besuch. Mehr Fragen und noch mehr Antworten findet ihr bei unserer Gastgeberin, der lieben Nic.

 

 

Bussi

 

Eure Esther

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Kommentare: 3
  • #1

    Nic {luzia pimpinella} (Montag, 05 März 2018 19:32)

    Hallo Esther,

    spannend, was du wieder so schreibst. Ein bisschen schmunzeln musste ich ja schon, dass jemand, der eigentlich nicht gern Auto fährt, dann jubelt, wenn er jemand die Vorfahrt genommen hat...? Erkläre mir dieses Rowdie-Verhalten mal bitte... haha! ;)

    Liebe Grüße
    Nic

  • #2

    Esther (ateliergraechbodi.ch (Dienstag, 06 März 2018 12:41)

    Liebe Nic

    Ja, ich weiss, das Ganze klingt ein bisschen widersprüchlich... aber es geht darum, dass ich mich überhaupt getraut habe... :-)

    ganz liebe Grüsse
    Esther

  • #3

    atelierganski.de (Dienstag, 10 April 2018 14:56)

    Hallo Esther, spät aber doch möchte ich Dir Irland sehr ans Herz legen, zum Beispiel den Ring of Kerry. Nette Menschen, viele Schafe, leere Landschaften, sich ständig ändernder Himmel, der Turm eines Dichters, schöne Strände und am Ende eines Strandes das Haus eines Kapitäns im Ruhestand in Form eines Schiffs. Nur die Strömung ist zu stark, schwimmen ist nicht möglich.
    Viele Grüße
    Katja