· 

Fünf Fragen am Fünften - Mai Edition

und schon war wieder Mai... Wer hat denn da an der Uhr gedreht?

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

 

Was für eine Frage… Darüber habe ich noch überhaupt nie nachgedacht, aber NEIN, würde ich nicht. Vermutlich zeigt diese Antwort, dass ich endlich bei mir angekommen bin.

 

Dazu fällt mir jetzt noch eine witzige Begebenheit ein. Neulich habe ich im Zug ein Gespräch belauscht, wie eine junge Frau sich darüber geäussert hat, froh zu sein, ich zitiere wörtlich; ‚gerne ein paar Prozent weniger gut auszusehen, als ihre Lieblingsfeindin und dafür intelligenter, als diese zu sein.‘

 

Ich hatte mir fest vorgenommen, beim Aussteigen des Zuges einen verstohlenen Blick auf die junge Dame zu werfen und musste feststellen, (SORRY), dass ein paar Prozentchen wohl nicht reichen würden, um der Aussage gerecht zu werden.

 

Tja, Neid  ist eine hässliche Sache und macht uns auch nicht wirklich schöner….

 

2. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

 

Das mache ich fast täglich. In meinem Instagram Account gibt es ganz viele Fotos von herrlichen Sonnenaufgängen.

 

Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich wäre eine Früh-Aufsteherin. Auf dem Foto seht ihr nämlich einen Sonnenuntergang und nicht einen Aufgang. Das Bild habe ich letzte Woche in Berlin, vom Fenster des Restaurants im Fernsehturm aufgenommen. 

 

In Wahrheit bin ich ein richtiger Morgenmuffel, aber meine Familie scheint nicht viel Schlaf zu brauchen und so geht es bei uns schon früh morgens (ab 6.00 Uhr) ziemlich turbulent zu.

 

Ausserdem hat bei mir, in dieser Hinsicht, letztens ein Umdenken stattgefunden.

 

Ich habe angefangen Sport zu treiben und um alle meine Wunschtätigkeiten und Pflichten so zu erledigen wie ich es gerne möchte, ich bin eine Perfektionistin, bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Nest recht zeitig zu verlassen.

 

Damit dass auch klappt, stelle ich meinen Wecker, auf drei verschiedene Uhrzeiten (im zwei Minuten-Takt) und ich trainiere das Aufstehen, was so viel heisst, dass ich die drei Weckzeiten jeden Tag eine Minute früher stelle. Nach dem Aufwachen gibt es dann erst mal einen Kaffee. Denn ohne MEINEN Kaffee geht gar nichts. Überhaupt NICHTS.

 

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

 

EINEN aller besten Geburtstag kann ich so jetzt nicht benennen. Am liebsten sind mir Feiern im kleinen Rahmen. Nur ich und meine Mini-Familie.

 

Ein gutes Abendessen, in einem stilvollen Ambiente verbunden mit einer kleinen Auszeit in einer anderen Region, oder anderem Land. (übrigens mein Wunsch für nächstes Jahr, zum 50igsten) Ich lieb äugle ja immer noch mit New York.

 

Was ich gar nicht mag sind grosse, laute Geburtstags-Parties.

 

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist, oder nicht?

 

Da ich ein sehr schüchterner Mensch bin, reicht ein erstes Kennenlernen bei mir gewöhnlich nicht aus, um mir eine Meinung zu bilden und da ich, aus diesem Grund sehr, sehr selten die Initiative ergreife, komme vermutlich ich nicht als unbedingt sympathisch rüber.

 

Was ich aber bei meinem Gegenüber wertschätze ist ein freundliches Lachen und wenn die Person dann noch meine Interessen teilt, oder ähnliche Hobbies hat, finde ich das sehr attraktiv.

 

Personen, die keine eigene Meinung haben, anderen nach dem Mund reden, lästern, oder vor Neid fast platzen, können bei mir nicht punkten.

 

Sehr sympathisch finde ich Menschen, die direkt sind und bei denen ich weiss, woran ich bin.

 

5.    Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

 

Ich laufe, walke, jogge, oder lasse meine Laune an meinem E-Bike aus. Bei Arsch-Tagen muss ich mich so richtig, richtig auspowern und meine Wut mit körperlicher Anstrengung abbauen.

 

Es gibt Tage, da bringe ich dreihundert Höhenmeter und zehn Kilometer zwischen mich und den Shitstrom.

 

Ich schnappe mir meine Trainingsklamotten und setzte einen Fuss vor den anderen. Ich konzentriere mich nur auf den Weg und meine Schritte. Die Umwelt existiert dann gar nicht für mich.

 

Als witzig, oder ärgerlich empfinde ich dabei oft Folgendes: Ich wohne in einem KLEINEN (600 Leutchen) Dorf und wenn ich mich in Trainings-Klamotten total auspowere, schnaufe wie eine Dampflock, total verschwitzt bin und ganz sicher auch so rieche, treffe ich immer wieder auf Unverständnis, dass ich mein Training NICHT unterbreche und bei dem einen, oder anderen zum Kaffeeklatsch einkehre… (!!!)

 

Wie seht ihr das? Würdet ihr euch, als gefühlter Iltis zu jemandem in die gute Stube setzen? Nee, oder? Da könnte Frau ja genau so gut Intelligenz gegen blendendes Aussehen tauschen?

 


Info

Host dieser Blogparade ist übrigens Nic. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0