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DER GANZ ALLTÄGLICHE WAHNSINN

5  Tipps um gut organisiert durch den Tag zu kommen


Im Grunde meines Herzens bin ich ein sehr gut organisierter Mensch, oder zumindest stelle ich mir gerne vor, dass ich das bin.

 

Ich erstelle Listen, mache Pläne und führe eine Agenda und meistens schaffe ich es auch irgendwie, mich an diese Vorgaben zu halten.

Oft klappt es ganz prima und an anderen Tagen brauche ich schon mal zwei bis drei Anläufe um meinen inneren Schlendrian zu besiegen.

 

Da beruhigt mich doch die Feststellung, dass gut organisierte Menschen nicht gut organisiert geboren werden, sondern dass dies ein lebenslanger Prozess ist, den man sich antrainieren, verbessern und ständig kultivieren kann.

 

JEDER kann also lernen sich anständig zu organisieren. Dazu braucht es aber Durchhaltevermögen und den festen Willen zum Lernen. Auch so zwei Eigenschaften, die man sich antrainieren kann.

 

Um mich diesbezüglich selbst an der Nase zu packen und mich an meine guten, neuen und alten Vorsätze zu erinnern, teile ich hier fünf kleine Punkte mit euch, die ich so, regelmässig praktiziere und die schon jeder für sich alleine, im Alltag eine grosse Wirkung zeigen.

 

Das Endresultat läuft dabei aber immer auf dasselbe hinaus. Sind die Punkte auf meiner To-Do-Liste erst einmal abgehackt, fühle ich mich viel besser. Erleichterung macht sich breit und auch eine gewisse Freude, über das Erreichte.

 

Der Druck lässt nach und ich bin bereit mich den schönen Dingen in meinem Leben zu widmen, denn werden diese fünf Punkte regelmässig abgearbeitet, stellt sich nicht nur eine gewisse Routine ein, sondern auch, wie durch Zauberhand, mehr freie Zeit.

Eins

 

Einen Menüplan erstellen und zwar gleich für die ganze Woche.

 

Zugegeben, dieser Punkt ist mir am Anfang etwas schwer gefallen und ich musste feststellen, dass ich gar nicht so viele gesunde, abwechslungsreiche Menüs in meinem Repertoire hatte, was mich auch ein wenig in meinem Stolz gekränkt hat. Eins führte also zum anderen. Ich habe angefangen Rezepte zu sammeln und den Bestand meiner Kochbücher auf drei, mit wirklich Familien-Alltagstauglichen und nach-kochbaren Menü-Vorschlägen, zu reduzieren.

Zwei

 

Zeitgleich schreibe ich beim Ausfüllen des Menüplans, gleich auch meine Einkaufsliste mit. Wann immer möglich, versuche ich den Einkauf auf einmal pro Woche zu beschränken. Vorausgesetzt es geht nichts Dringendes vergessen. 

Willkommene Nebeneffekte; der Geldbeutel und somit auch das Budget wird geschont. Ich schleppe mich nur einmal mit schweren Einkäufen ab und habe unter der Woche mehr Zeit für andere Aktivitäten zur Verfügung. Dinge, die mir Freude machen, wie Bloggen zum Beispiel.

Drei

 

Ich habe alle Newsletter gekündigt und an meinem Briefkasten klebt eine Notiz mit der Aufschrift ‚KEINE Werbung‘. Die Zeitersparnis ist enorm und ich bin auch nicht mehr auf der Jagd nach Schnäppchen, die ich sowieso nicht brauche. Was ich benötige schreibe ich ja auf meine Wochen-Liste und halte ganz gezielt danach und zwar nur danach, Ausschau.

Vier

 

Bügeln und zwar DIREKT nach dem Trocknen der Wäsche. Mit dieser Aufgabe kämpfe ich immer wieder aufs Neue, aber ich bin darin schon sehr viel besser geworden.

Fünf

 

Wäsche waschen und zwar jeden Tag, bevor der Wäscheberg übermächtig wird und droht mir über den Kopf zu wachsen. Ich lasse die Waschmaschine übrigens bevorzugt abends laufen um Strom zu sparen.


Und jetzt heisst es durchhalten und motiviert weiter organisieren und planen. Es gibt noch viele Angewohnheiten, die verbessert werden können. Garantiert fallen mir noch ein paar ein, mit denen ich diese Liste zu einem späteren Zeitpunkt, mit einem neuen Post ergänzen kann. Bis dahin wünsche ich euch viel Glück beim Organisieren, Ausprobieren Niederschreiben und Experimentieren.

 

 

Macht’s fein.

 Eure Esther

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