· 

S C H M U D D E L W E T T E R

Die Sache mit der inneren Einstellung


Mein Langlauf-Mentor macht seine Sache ausgezeichnet. Er ist immer gut drauf und seine Sport-Schule ist absolut zu empfehlen.

 

Er ist sehr, also ich meine wirklich sehr, sehr geduldig. Das muss er auch. Geduldig sein mit mir.

 

Immer und immer wieder erklärt er mir alles. Nie wird er es müde sich immer und immer wieder zu wiederholen.

 

Dabei höre ich ganz bestimmt zu. Auch schon beim ersten Mal, aber irgendwie will mein Körper das Gehörte einfach nicht verstehen, geschweige denn, ansatzweise umsetzen. 

 

Ja, ich bin wohl so etwas wie ein Anti-Sport-Talent. Für Leute wie mich wurde wohl die Disziplin Apré-Ski ins Leben gerufen und doch gibt mir eine Aussage meines Lehrers zu denken.

 

‚Du musst deine Einstellung ändern.‘       

 

Er hat ja recht!

Offenbar reicht es nicht, dass ich mir einrede, den Langlaufsport zu erlernen, ich muss auch wollen.

 

Lange habe ich über die ‚dreisten‘, wahren Worte meines Lehrers nachgedacht. Sie haben mich berührt und auch einen Nerv getroffen, denn in meinem Inneren weiss ich, dass ich nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache bin.

 

Für mich scheint es in Stein gemeisselt zu sein, dass Sport und ich eine absolute No-Go-Komposition sind. Wenn ich 50 % gut hinkriege, sehe ich nur den Anteil, der nicht so optimal lief.

Ich muss also meine Einstellung DRINGEND korrigieren.

 

Wer weiss, wenn ich noch etwas darüber brüte, fällt mir vielleicht noch ein Trick ein, mit dem ich es schaffe, mich selbst zu überlisten.

 

Zeit dazu habe ich ja heute, denn bei diesem Dauer-Schneefall, konnte ich unmöglich auf die Piste. Schade, eigentlich…

Macht’s hübsch.

 

 

Eure

 

Esther

Kommentar schreiben

Kommentare: 0