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meine süsse schwäche


Die 100 Tage Challenge

 

Ich liebe Süsses und Schokolade ganz besonders und ich bin ein Serienjunkie, aber beide Gelüste vereint führten bei mir alsbald zu einem richtig, exzessiven Suchtverhalten.

 

Am Anfang war es während der Lieblingsserie nur ein Branchli, oder ein Ragusa. Bald wurden daraus zwei bis drei Branchli, oder zwei bis drei Ragusa.

 

Die letzten aktuellen Zahlen erspare ich euch jetzt mal lieber, nur schon falls Herr G. mitliest, mit dem ich mich des Öftern wegen meines Lasters, regelmässig in die Wolle kriegte.

Jetzt bin ich seid ganzen sechs Tagen clean. Keine  Serien mehr. Ha, ha,ha… Nein, seit sechs Tagen habe ich, am Abend vor dem TV kein einziges Schoggistängeli mehr vernascht.

 

Glaubt nicht, dass mir das leicht fällt. Ich muss mich jedes Mal selber aufs Neue überlisten und für meine Hände eine Beschäftigung suchen. GSD häkle, oder stricke ich so gerne.

Mein Ziel ist es ganze hundert Abende ohne Schokolade auszukommen und ich hoffe, dass wenn ich meine persönliche Peak-Challenge erreicht habe, sich das Thema Schokoladen-Binch-Eating vor dem TV, dann sowieso erledigt hat.

 

Meine ungesunde Schwäche zum Thema Schoggi habe ich vorwiegend abends vor dem Fernseher ausgelebt.

 

Nach wie vor werde ich also trotzdem weiter backen und am Wochenende und zu besonderen Anlässen mein Dessert geniessen.

 

 

Auch letztes Wochenende habe ich gebacken und zwar einen luftig lockeren Zitronen-Cake. Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und mich nicht irgendwie inspirieren lassen und Zutaten verändert.

 

Diesen Cake wollte ich schon lange einmal nachbacken. Ich durfte ihn mal bei Simone,  von der Nähwerkstatt Prachmais  , während eines Plotter-Workshops geniessen.

 

 

Wieder zu Hause habe ich mir auch sofort Pistazien besorgt, die dann auf wundersame Weise verschwunden sind. Ich hatte ja  damals, wie heute so einen gewissen Verdacht….

 

Jedenfalls hat es jetzt vom Plan bis zur Ausführung gute vier Jahre gedauert und zwei Tage später ist der Cake auch schon wieder Geschichte.

 

Das schönste Kompliment überhaupt eigentlich, dass man als Hobby-Köchin einheimsen kann, wie ich finde.

 

 

Eine wunderbare Woche wünsche ich euch. Macht’s fein und bis bald.

 

Eure Esther

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